Standortbasiertes Mobile Marketing: So kommen Ihre Kund:innen wieder in den Store
Wie bringt man Menschen heute noch ins Geschäft? Diese Frage beschäftigt Marketingverantwortliche im stationären Handel mehr denn je. Vieles passiert online, Aufmerksamkeit ist fragmentiert, und klassische Werbemaßnahmen verlieren messbar an Wirkung.
Aufmerksamkeit beginnt heute fast immer online
- Nach wie vor ist der erste Akt eines Kaufprozesses erst mal eine Social Media- oder Google-Suche. Kund:innen sehen sich Fotos und Bewertungen an und entscheiden in Sekundenschnelle, ob sich ein Besuch lohnt. Ein guter Social Media-Auftritt sowie ein gepflegter Google-Eintrag samt aktuellen Öffnungszeiten, schönen Bildern und authentischen Rezensionen sind deshalb unverzichtbar. Wer dort nicht überzeugt, wird offline kaum wahrgenommen.
- KI-gestützte Antworten gewinnen an Bedeutung, denn immer mehr Menschen stellen ihre Fragen direkt an LLM-Systeme wie ChatGPT. Um dort gefunden zu werden, brauchen Sie konsistente, strukturierte und öffentlich zugängliche Informationen auf Ihrer Website (allem voran klar beschriebene Leistungen und aktuelle Inhalte).
Kund:innen brauchen einen konkreten Anlass
Vertrauen und Beziehung als Um und Auf im Geschäftslokal
Online kann vieles günstiger oder schneller gekauft werden. Persönliche Beratung, Atmosphäre und das Gefühl, willkommen zu sein, lassen sich jedoch nur vor Ort wirklich erleben. Kund:innen honorieren eine freundliche Ansprache, ehrliche Empfehlungen und kleine Extras – ganz einfach, weil Menschen sich grundsätzlich gerne wohl- und willkommen fühlen.
Wer sich als Händler nahbar und authentisch zeigt, Geschichten erzählt und Persönlichkeit vermittelt, baut nachhaltiges Vertrauen auf. Ergänzend kann Social Media unterstützen – etwa durch einen gut geführten und regelmäßig gepflegten Instagram-Auftritt. Einblicke hinter die Kulissen bauen Hemmschwellen ab und schaffen Nähe.
Situativer Impuls dank standortbasierter Mobile-Kommunikation
Praxis-Beispiel: mobile-pocket als Opt-in-Kanal
Fazit: Digital denken, physisch wirken
Mehr Frequenz im stationären Handel entsteht nicht durch einen einzelnen Marketing-Trick, sondern durch das Zusammenspiel von Aufmerksamkeit, Anlass und Vertrauen. Dazu gehört auch eine Marke, die klar für das steht, was Käufer:innen imagemäßig suchen – ob Qualität, regionale Produkte oder ein Stil, in dem sie sich wiederfinden.
Standortbasierte Impulse können dieses System verstärken, sofern sie kontextbezogen, opt-in-basiert und sinnvoll eingebettet sind. Denn wer Nähe erzeugen will, sollte nicht nur wissen, wo sich potenzielle Kund:innen aufhalten, sondern auch, warum sie kommen – und warum sie gerne bleiben.