Standortbasiertes Mobile Marketing: So kommen Ihre Kund:innen wieder in den Store

Kundin erhält persönliche Beratung im Modegeschäft – Beispiel für standortbasiertes Mobile Marketing zur Steigerung der Store-Frequenz

Wie bringt man Menschen heute noch ins Geschäft? Diese Frage beschäftigt Marketingverantwortliche im stationären Handel mehr denn je. Vieles passiert online, Aufmerksamkeit ist fragmentiert, und klassische Werbemaßnahmen verlieren messbar an Wirkung.

Gleichzeitig zeigen Studien aus Österreich, dass insbesondere jüngere Zielgruppen wie die Generation Z weiterhin gerne im Geschäft einkaufen – sofern der Store für sie relevant, digital eingebunden und zum richtigen Zeitpunkt präsent ist. (1)
Entscheidend ist dabei meist das Zusammenspiel aus drei Faktoren: Aufmerksamkeit, Anlass und Vertrauen. Nur wenn alle drei zusammenkommen, entsteht Besucherfrequenz.

Aufmerksamkeit beginnt heute fast immer online

Für viele startet der Weg ins Geschäft im Web:
  1. Nach wie vor ist der erste Akt eines Kaufprozesses erst mal eine Social Media- oder Google-Suche. Kund:innen sehen sich Fotos und Bewertungen an und entscheiden in Sekundenschnelle, ob sich ein Besuch lohnt. Ein guter Social Media-Auftritt sowie ein gepflegter Google-Eintrag samt aktuellen Öffnungszeiten, schönen Bildern und authentischen Rezensionen sind deshalb unverzichtbar. Wer dort nicht überzeugt, wird offline kaum wahrgenommen.
  2. KI-gestützte Antworten gewinnen an Bedeutung, denn immer mehr Menschen stellen ihre Fragen direkt an LLM-Systeme wie ChatGPT. Um dort gefunden zu werden, brauchen Sie konsistente, strukturierte und öffentlich zugängliche Informationen auf Ihrer Website (allem voran klar beschriebene Leistungen und aktuelle Inhalte).
Nach einer ersten Online-Recherche geht die Reise weiter: ins Geschäftslokal. Auf zum nächsten Schritt – dem konkreten Anlass.

Kund:innen brauchen einen konkreten Anlass

Kaum jemand betritt ein Geschäft rein zufällig. Aktionen, kleine Events, zeitlich begrenzte Angebote oder exklusive Produkte, Services oder Kostproben, die nur vor Ort erhältlich sind, liefern einen klaren Grund, das Geschäft zu betreten. Besondere Erlebnisse sind dabei oft ausschlaggebender als reine Rabatte, denn sie wecken Neugier und bleiben Kund:innen im Gedächtnis.
Auch außerhalb des eigenen Stores entsteht Frequenz, etwa durch Kooperationen mit anderen Geschäften, Präsenz bei Veranstaltungen oder spezielle Aktionen für Stammkund:innen. So lässt sich Laufkundschaft langfristig zu regelmäßigen Besucher:innen entwickeln.

Vertrauen und Beziehung als Um und Auf im Geschäftslokal

Online kann vieles günstiger oder schneller gekauft werden. Persönliche Beratung, Atmosphäre und das Gefühl, willkommen zu sein, lassen sich jedoch nur vor Ort wirklich erleben. Kund:innen honorieren eine freundliche Ansprache, ehrliche Empfehlungen und kleine Extras – ganz einfach, weil Menschen sich grundsätzlich gerne wohl- und willkommen fühlen.

Wer sich als Händler nahbar und authentisch zeigt, Geschichten erzählt und Persönlichkeit vermittelt, baut nachhaltiges Vertrauen auf. Ergänzend kann Social Media unterstützen – etwa durch einen gut geführten und regelmäßig gepflegten Instagram-Auftritt. Einblicke hinter die Kulissen bauen Hemmschwellen ab und schaffen Nähe.

Situativer Impuls dank standortbasierter Mobile-Kommunikation

Dieses vertrauensbildende Konzept für den physischen Store wird durch standortbasiertes Mobile Marketing sinnvoll ergänzt – mit situativ passenden Impulsen, wenn Aufmerksamkeit und Anlass bereits vorhanden sind.
Ein Beispiel: Eine Kundin kommt in der Innenstadt an einer Filiale vorbei und erhält einen Smartphone-Push mit dem Hinweis auf eine Aktion, die nur heute direkt vor Ort gilt.
Studien zeigen, dass standortbezogene Angebote als relevanter wahrgenommen werden und die Besuchsbereitschaft messbar erhöhen. Über 55 % der Konsument:innen empfinden solche Inhalte als hilfreicher als klassische Werbung. Rund 80 % geben an, eher ein Geschäft zu betreten, wenn sie eine passende Benachrichtigung erhalten. (2) Und: Smartphone-Pushes, wie im oben genannten Beispiel, spielen eine zentrale Rolle. Denn sie erzielen Öffnungsraten von über 40 % und erreichen Nutzer:innen ohne algorithmische Umwege direkt im Alltag. (3)

Praxis-Beispiel: mobile-pocket als Opt-in-Kanal

Die Plattform mobile-pocket zeigt, wie mobile Kommunikation im Handel funktionieren kann: Inhalte werden ausschließlich an Nutzer:innen ausgespielt, die ihre Kundenkarte in mobile-pocket registriert und der Kommunikation aktiv zugestimmt haben. Damit richtet sich die Ansprache gezielt an Personen mit bestehender Markenbindung. Streuverluste werden minimiert und die Relevanz der Inhalte deutlich erhöht. Gleichzeitig ermöglicht mobile-pocket einen persönlichen, aber nicht aufdringlichen Kontakt: Smartphone-Pushes ersetzen nicht das Gespräch im Laden, sie verlängern es. Ein Hinweis auf eine Aktion, eine Erinnerung an einen Bonus oder die Einladung zu einem Event schaffen neue Anlässe für den nächsten Besuch – genau dann, wenn es passt.

Fazit: Digital denken, physisch wirken

Mehr Frequenz im stationären Handel entsteht nicht durch einen einzelnen Marketing-Trick, sondern durch das Zusammenspiel von Aufmerksamkeit, Anlass und Vertrauen. Dazu gehört auch eine Marke, die klar für das steht, was Käufer:innen imagemäßig suchen – ob Qualität, regionale Produkte oder ein Stil, in dem sie sich wiederfinden.

Standortbasierte Impulse können dieses System verstärken, sofern sie kontextbezogen, opt-in-basiert und sinnvoll eingebettet sind. Denn wer Nähe erzeugen will, sollte nicht nur wissen, wo sich potenzielle Kund:innen aufhalten, sondern auch, warum sie kommen – und warum sie gerne bleiben.

Quellen:
(1) www.wko.at/wien/handel
(2) wifitalents.com/geofencing-statistics
(3) sqmagazine.co.uk/mobile-marketing-statistics
Erfahren Sie mehr über die Vorteile von mobile-pocket für Ihren Handel:
Lassen Sie uns unverbindlich über Ihre Herausforderungen im Bereich der Kundengewinnung und -bindung reden oder vereinbaren Sie einen Termin für eine Demo.
Sales Manager Magdalena Schneidhofer
Head of Platform Sales - mobile-pocket
Magdalena Schneidhofer

Bereit, Ihren Kundenwert zu steigern?

Kontaktformular Blog-Beiträge Christina

News & Blog

Eine junge blonde Frau mit Mütze und Lederjacke steht in einer Stadt und hält ein Smartphone in der Hand. Im Hintergrund ist ein unscharfes Gebäude zu sehen, unten rechts befindet sich das mobile-pocket Logo.

Geofence-Marketing: Kund:innen dort erreichen, wo Kaufentscheidungen entstehen

Erreichen Sie Kund:innen per Smartphone-Push genau dort, wo Kaufentscheidungen entstehen – lokal, relevant und messbar.
Ein Smartphone in der Hand einer Frau zeigt am Lockscreen eine mobile-pocket Push-Benachrichtigung mit Werbeinhalten.

ad push notification: Warum Smartphone-Pushes die neue Premium-Werbefläche für Marken sind

Wie Marken heute sichtbar bleiben? Mit gezielten Smartphone-Pushes – wir zeigen, warum das so effektiv ist.
Anmeldung zum Newsletter
Bleiben Sie der Konkurrenz einen Schritt voraus, mit unserem Newsletter rund um digitale Kundenbindung.
Newsletter-Anmeldung
Für welche Branche(n) möchten Sie unseren Newsletter erhalten? *