Digitale Kundenbindung für kleine Unternehmen einfach starten: Das Schülerprojekt FroYolo macht es vor
Kundenkarten aus Plastik oder Papier, Bargeld an der Kasse, komplizierte Kassensysteme: Digitalisierung und Kundenbindung muss für kleine Händler nicht aufwändig und teuer sein. Ein Schüler:innenprojekt aus Wien beweist es: Mit den richtigen Tools ist die Herausforderung auch für kleine Unternehmen heute einfacher denn je umzusetzen.
FroYolo, eine Junior Company der Wiener Schule BRG XI, hat anhand eines Frozen-Yogurt-Verkaufsstandes gezeigt, wie ein moderner, digitaler Verkaufsprozess auch im kleinsten Rahmen funktioniert. Mit bargeldlosem Bezahlen und digitaler Kundenbindung direkt am Smartphone.
Professioneller Verkaufsprozess für die Übungsfirma
FroYolo ist eine Junior Company, die im Schulkontext gegründet wurde. Die Idee: Frozen Yogurt verkaufen, dabei unternehmerisches Denken lernen und den gesamten Verkaufsprozess selbst organisieren.
Das Projekt wurde schnell zu einem modernen Handelskonzept im Kleinen. Denn die Schüler:innen haben nicht nur ein Produkt entwickelt, sondern auch darüber nachgedacht, wie Kund:innen heute kaufen möchten. Die herausgearbeiteten Anforderungen:
- Einfache Bezahlung direkt am Stand
- Ein schneller, intuitiver Kaufprozess
- Digitale Vorteile für wiederkehrende Kund:innen
- Ein Auftritt, der zur jungen Zielgruppe passt
mobile-pocket stattete FroYolo mit mobile-pocket for business aus, hobex stellte ein bargeldloses Bezahlterminal bereit. Damit war der Weg zu einem einfachen, modernen Verkaufserlebnis geebnet: Lena, Mitgründerin von FroYolo, berichtet aus der Praxis: „Viele reagieren positiv, wenn sie sehen, dass sie mit Karte oder Smartphone zahlen können. Dann ist der Kauf einfacher und spontaner. Manche nehmen dann auch noch ein zusätzliches Topping oder entscheiden sich für eine größere Portion, weil sie nicht auf das Bargeld angewiesen sind, das sie gerade eingesteckt haben."
Digitale Kundenbindung statt physischer Kundenkarte
Neben bargeldlosem Bezahlen setzt FroYolo auf digitale Kundenbindung mit mobile-pocket. Kund:innen nutzen ihre Vorteile bequem am Smartphone. Käufer:innen werden „on the fly" zu Stammkund:innen mit eigener digitaler FroYolo-Kundenkarte. Für kleine Unternehmen ist das besonders wertvoll, denn Kundenbindung beginnt so mit einem überschaubaren Setup und einem unterstützenden Team dahinter.
Das Beispiel FroYolo zeigt auch, dass Digitalisierung am Point of Sale weder groß noch kompliziert starten muss. Bargeldloses Bezahlen sorgt für schnelle, flexible Kaufabschlüsse. Digitale Kundenbindung macht Vorteile direkt am Smartphone verfügbar und erhöht die Chance, dass Kund:innen wiederkommen.
Drei Fragen an FroYolo
mobile-pocket: War es schwierig, die digitale Ausstattung an den Start zu bringen?
Lena: „Eigentlich gar nicht. Wir sind mit Smartphones aufgewachsen, deshalb hatten wir keine Berührungsängste. Das Bezahlen mit dem hobex-Terminal war sehr schnell verständlich. Und mobile-pocket for business war für uns logisch, weil heute sowieso fast alle ihr Handy dabeihaben."
mobile-pocket: Hat sich die digitale Ausstattung auf euren Verkauf ausgewirkt?
Lena: „Ja, auf jeden Fall. Viele reagieren positiv, wenn sie sehen, dass sie mit Karte oder Smartphone zahlen können. Dann ist der Kauf einfacher und spontaner."
mobile-pocket: Was würdest du Unternehmen sagen, die bei Digitalisierung noch zögern?
Lena: „Einfach ausprobieren. Man muss kein IT-Profi sein, um digitale Lösungen zu nutzen. Wenn wir das neben Schularbeiten und Prüfungen schaffen, dann ist es für Unternehmen sicher auch machbar. Wichtig ist, dass man anfängt."
mobile-pocket for business eignet sich für Händler:innen jeder Größe – vom Marktstand über Einzelhändler bis hin zu größeren Filialketten. Entscheidend ist nicht die Unternehmensgröße, sondern der Wunsch, Kund:innen modern und unkompliziert zu binden.